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OptiMIR Feinumtersuchung Milch


Am 2. Dezember 2010 erhielt der von 9 europäischen Kontrollverbänden, 2 Dachorganisationen und 7 Forschungseinrichtungen eingereichte Förderantrag eine Zusage. Das EU Projekt OptiMIR ist ein Interreg IVb Nordwest-Europa Projekt und wird Fördergelder aus dem Europäischen Regionalentwicklungsfond erhalten. Das Projekt wird sich bis in das Jahr 2015 erstrecken.
Insgesamt 9 Organisationen der Milchleistungs- und Qualitätsprüfung aus Frankreich, Deutschland, Belgien, Luxemburg, Großbritannien und Irland mit zusammen mehr als 2 Mio. MLP-Kühen haben gemeinsam diese Initiative gestartet. Ausgangspunkt waren die intensiven Kontakte französischer und deutscher Organisationen.
Über das Projekt OptiMIR wollen die 9 Organisationen ihre Bemühungen bündeln, mehr Informationen aus der Milch zu gewinnen. Zusatzinformationen zu den bekannten Parametern der MLP, Fett, Eiweiß, Harnstoff, Laktose und Zellzahl, sollen den Landwirt bei seinem Herdenmanagement unterstützen. Die bei den Verbänden eingesetzten Milchanalysegeräte basieren auf der MIR-Technik. Mit Hilfe dieser Technik dürften sich weitere Parameter analysieren lassen. Zur Zeit gibt es vielversprechende Ansätze.
Mit der Universität Lüttich-Gembloux konnte eine Forschungseinrichtung gewonnen werden, die über sehr viel Erfahrung im Bereich der Milchanalytik verfügt. Namhafte Forschungseinrichtungen aus Frankreich, Belgien, Irland, Großbritannien und Deutschland komplettieren die Gruppe. Grundlage aller Forschungsarbeiten ist eine gemeinsame internationale Datenbank mit MLP-Daten und Spektraldaten aus allen beteiligten Milchkontrollorganisationen. Neu entwickelte Parameter sind nur dann sicher und verlässlich, wenn sie für alle Regionen Nordwest-Europas und deren Produktionssysteme die gleichen sicheren Ergebnisse erzielen. Ziel der Forschungsarbeiten ist es, aus der MLP-Probe weitere Informationen zur Einzelkuh zu gewinnen wie z.B. Stoffwechselstatus, Eutergesundheit, Trächtigkeit usw..
Der LKV Baden-Württemberg wird sich mit MLP-Daten aus 200 Milchviehbetrieben beteiligen. Besonderes Interesse besteht an Daten aus Betrieben mit Fleckvieh- und Braunviehtieren. Auch Daten von MLP-Betrieben aus den Höhenlagen des Schwarzwaldes mit über 1000 m sind wichtig, können sie doch nur aus Baden-Württemberg kommen. Alle beteiligten Milchkontrollorganisationen sind daran interessiert, aus den monatlichen Milchproben der MLP mehr Informationen zu gewinnen für die Optimierung der Milchproduktion jeder einzelnen Kuh der Herde. Mit der Bündelung der Bemühungen von Organisationen und Einrichtungen aus den wichtigsten Micherzeugerländern der EU ist ein erster vielversprechender Schritt getan.